Königsberg / Hereford
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Königsberg (amtlich bis 1936 Königsberg i. Pr. Ihren Namen erhielt die Stadt durch den Deutschen Orden,
der seine Ordensburg an der Pregelmündung zu Ehren des Kreuzzugsführers König Ottokar II. von Böhmen Königsberg
nannte. Nachdem ab 1330 der Ordensmarschall in Königsberg residierte, wurde nach Verlust der Marienburg 1457
dessen Schloss Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Nach 1525 gehörte die Stadt zum Herzogtum Preussen.
Der erste König in Preussen, Friedrich I., krönte sich im Jahre 1701 im Königsberger Schloss. Ab 1773 war Königsberg
Hauptstadt der Provinz Ostpreussen. Immanuel Kant verbrachte sein ganzes Leben in dieser Stadt, die seine Heimatstadt war.
13. März - 1846:
In Königsberg wird die Tragödie
MARIA MAGDALENA von Friedrich Hebbel URaufgeführt.
Entsprechend den Schilderungen Wulfstans, der um 900 nach Truso reiste, gab es in dem Land der westbaltischen
Prussen zahlreiche Burgen, die jeweils einem kynig unterstanden und den Kern einer Siedlungszelle in der näheren
Umgebung bildeten. Eine solche Wallburg mit Namen Twangste bestand an der Mündung des Pregels vor der Einmündung
in das Frische Haff. Zu ihr gehörte ein Dorf und ein Hafenplatz, der von den Wikingern als auch Lübecker
Kaufleuten frequentiert wurde. Als der Deutsche Orden 1230 mit der Eroberung Preussens begann, planten die Lübecker
die Gründung einer Tochterstadt, kamen jedoch nicht dazu, dies rechtzeitig umzusetzen. 1255 erreichte der
deutsche Orden die Pregelmündung und errichtete am Platz der Burgwallanlage eine Ordensburg.
Quelle: Wikipedia

Das Erdenergienetz besteht aus zwölf grossen Fünfecken, die einen Dodekaeder bilden. Darin Pentagramme, darin
kleine Fünfecke Bereits 1986 war er bei der geomantischen Untersuchung eines kelto-romanischen Tempels in
Kornelimünster bei
Aachen auf eine ungewöhnliche Erdenergielinie gestossen: eine "Grossraum-Leyline", die sich seinen Ruten-Tests zufolge
über weite Entfernungen hin erstreckt. Später versuchte er auf mehreren Reisen, ihren weiteren Verlauf zu ermitteln.
In nördlicher Richtung konnte er den Energiefluss über Aachen bis nach Leiden in Holland verfolgen, wo die Linie in
der Nordsee verschwand. In südlicher Richtung fand er die grossräumige Energielinie in Nettersheim, Baden-Baden,
Tuttlingen, Konstanz, auf der Insel Reichenau, im schweizerischen St. Gallen und sogar noch im italienischen Ravenna.
Verlängert man diese Linie auf der Landkarte, so erstreckt sie sich von dort aus weiter über das Vesuvgebiet hinweg
bis an die süditalienische Mittelmeerküste. Kosmische "33°-Grad-Linie" oder kurz
"Cosmic-Line" nennt Prumbach
dieses Energieband. Unabhüngig von dieser Entdeckung Prumbachs hatte der englische Geomant und Architekt Peter
Dawkins (s. auch esotera 1/96, "Feng Shui des Westens") zwei weitere derartige Grossraum-Leylines gefunden:
die berühmte "Grals-Line"; ("Grals-Linie" so benannt, weil sie bekannte Orte der Gralssage verbindet) und die
"Heart-Line" ("Herz-Linie"). Als Prumbach 1990 einmal den Verlauf seiner Cosmic-Line mit dem der Grals-Linie
verglich, fiel ihm der besondere Winkel von 18 Grad auf, in dem sie nördlich von Schottland aufeinander treffen.
"Dies ist genau die Hälfte eines Pentagramm-Strahls, also die Winkelhalbierende eines fünfzackigen Sterns."
Ley-Linien
Eine Leyline ist eine mit "Lebenskraft" pulsierende Linie, die meist geradlinig durch die Landschaft läuft,
aber auch abrupt wieder abbrechen kann, z.B. an Betonbauten. Bei den Leylines handelt es sich um einen Lebensstrom,
der da, wo er fliesst, die Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt nährt und inspiriert, vor allem, wenn er mit Steinsetzung
in wahrnehmbare Energien transformiert wurde, wie z.B. in der Megalithkultur. Eine solchermassen zentrierte Leyline
wirkt impulsgebend und wachstumsfördernd für Lebensprozesse. Sie spendet Lebenskraft innerhalb der verschiedenen
sozialen Gemeinschaften. In Kirchen und Kathedralen finden sich unterschiedliche Einstrahlpunkte. Oft bewirken
solche im Altarbereich konzentrierte Strahlungen eine starke spirituelle Aufladung... Einige Menschen sind nach
eigenem Bekunden fähig, diese feinstofflichen Energien tatsächlich wahrzunehmen und zu beschreiben, z.B. Marco
Pogacnik, Hans-Jörg Müller und Peter Dawkins. Durch die Erfahrbarkeit solcher Kräfte und die Fähigkeit bestimmter
Menschen, sie zu sehen, wurde die systematische, radiästhetische Erforschung dieser Phänomene erst angeregt und
dokumentiert...'
(Nach "Heilige Plätze - Magische Orte" von Brian Leigh Molyneaux, Vlg. Evergreen, Taschen GmbH, S. 148:) "Der
Begriff Leylines wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Engländer Alfred Watkins geprägt, der herausfand,
dass eine grosse Zahl von alten Weihestätten, Megalithmonumenten, alten Kirchen, Kultplätzen, heiligen Brunnen und
Hügeln entlang gerader, Dutzende Kilometer langer Linien errichtet wurden, wenn man sie auf einer Karte miteinander
verband. Er war nach eigenen Angaben in der Lage, diese Energiephänomene zu 'sehen'. Wie Watkins herausfand, tragen
viele Orte entlang dieser Linien den Namensbestandteil 'ley' = Lichtung. Watkins nannte diese Linien darum Leylines).
Seiner Theorie nach dienten sie in erster Linie praktischen Zwecken und waren in alten Zeiten eine nützliche
Orientierungshilfe für Reisende. Die 'Leys' führen über wichtige Hügel und Berge, wo als Wegweiser Signaltürme
errichtet wurden. Die Anhänger Watkins', die sich in Grossbritannien im "Old Straight Track club" zusammenschlossen,
gingen noch weiter und deuteten die Linien als Teil eines Netzes von Linien voller körperlicher und seelischer
Energie.
ähnlich wie die chinesischen Geomanten vertreten sie die Meinung, dass die Linien, die die irdische
Landschaft durchziehen, in der Verlängerung bis zu den Sternen führen. Eine dieser Linien verläuft durch den
Steinkreis Boscawen-un in Cornwall in der Nähe von Penzance und verbindet eine Einsiedelei auf der Insel St.
Clement vor der Küste Cornwalls mit dem Sternbild Plejaden an der Himmelsstelle, an der es im September zu sehen
ist... Der Deutsche Josef Heinsch, der in Deutschland, Tschechien und Slowakien tätig war, fand Linien, entlang
derer Kirchen an Orten vorchristlicher Kultstätten erbaut worden waren. Der Franzose Lucien Richer entdeckte eine
Verbindung zwischen Heiligtümern in ganz Europa, die sich von der Insel Skerrig Michael vor der Küste Südwestirlands
über St. Michael's Mount in Cornwall, Mont St. Michel in Frankreich, Delphi, Athen und Delos in Griechenland bis zum
Berg Karmel in Israel verfolgen lässt. Auf dieser Linie liegen bedeutende Sakralbauten, die dem Erzengel Michael
oder dem griechischen Lichtgott Apollo geweiht sind. Die meisten Stätten wurden an weithin sichtbarer Stelle
errichtet. Diese sogenannte St.-Michaels-Linie ist die längste Leyline Grossbritanniens, die, bevor sie also durch
ganz Europa führt, auch noch das Megalithmonument von Avebury in Wiltshire durchschneidet. Diese Linie entspricht
übrigens dem Einfall der aufgehenden Sonne am 1. Mai..."
Geometrische Strukturen verbinden geomantische Orte
Interessant ist die Ansicht von Forschern wie Walter Malachett und Jens Möller, die im überregionalen und
europäischen Rahmen exakte Linien, Dreieckskonfigurationen und andere geometrische Strukturen wiederzufinden
meinen, die dem Querschnitt oder der Seitenfläche der Cheops-Pyramide entsprechen. So gibt es z.B. eine exakte
Linie zwischen Helgoland, den drei Kaiserdomen (Mainz, Worms und Speyer), Mailand und Karthago. Eine andere
auffällige Gerade, die Jens Möller "Normenlinie" nennt, ergibt sich zwischen Nürnberg, Würzburg, Frankfurt und
Aachen. Das oben erwähnte Cheops-Dreieck mit dem klassischen Winkel von 51,5 Grad findet sich zwischen den Linien
Externsteine, Cheops-Pyramide und Kanarische Inseln (Rest von Atlantis?!) und zwischen Aachen, Walhalla (bei
Regensburg) und Basel. In der Mitte dieses Dreiecks liegt Karlsruhe mit seiner weltweit einmaligen Stadtstruktur.
Für Jens Möller ist das 1715 von Markgraf Karl Wilhelm gegründete Carolsruhe neben den Externsteinen der geomantisch
bedeutsamste Ort Deutschlands, der äusserlich nach barocken, aber sonst nach okkulten und hermetischen Gesichtspunkten
an einer uralten Stätte atlantischer und keltischer Sonnenverehrung errichtet wurde. Das unübersehbare Wahrzeichen
von Karlsruhe steht auf dem Marktplatz und ist eine Pyramide! All diese steinernen Zeugen erinnern an uraltes
Wissen um kosmische und irdische Gesetzmässigkeiten, die vielleicht in Atlantis ihren Anfang gehabt haben mögen
und die sich uns nun langsam wieder zu entschlüsseln beginnen.'
Quelle: Pimath Geomantie
ARCHÄOLOGIE - Salomons Siegel
Das Ordensschloss im früheren Königsberg war zu Kriegsende ein wichtiges Depot deutscher und geraubter russischer
Kunstschätze. In den Kellern der gesprengten Anlage suchen Spezialisten im Auftrag des SPIEGEL nach verbliebenen
Spuren - jetzt entdeckten sie einen wohl einzigartigen Schatz.
Die Sonne stand wieder mal hoch und drückend über der Stadt, den Männern in der Grube lief der Schweiss aus den Poren.
Ein paar Flaschen aus dem "Blutgericht", dem einstigen Schlossrestaurant, hatten sie an diesem Tag gefunden, zwei
Kavallerieschwerter - 17. Jahrhundert vielleicht - und einen der rätselhaften Brunnen freigelegt. Da blinkte im
lehmigen Erdreich Ungewohntes.
Zutage kam eine Silberschatulle, wie sie das Grabungsteam noch nie gesehen hatte. Elf Amulette und Medaillons fand
es darin, aus Silber, Kupfer und Zinn. In die Stücke waren rätselhafte Symbole und Inschriften eingeprägt, magische
Zeichen vielleicht. Filigrane Kleinode, vermutlich mehrere hundert Jahre alt. Ein Fund, "der in dieser Art in Europa
einmalig ist", erklärt Wladimir Kulakow, der kantige Professor vom Moskauer Archäologie-Institut.
Kulakow ist Chef der "Baltischen Expedition", verantwortlich für ein Gebiet, das für Russlands Historiker fachliches
Neuland ist: Kaliningrad, das frühere Königsberg, jene Region, die einmal der nördliche Teil Ostpreussens war, jetzt
aber Russlands westlichster Sprengel ist. Kulakow ist zuständig auch für diesen Keller - den Keller des eigentlich
längst verschwundenen Königsberger Schlosses.
60 Jahre sind vergangen, seit Stalins Truppen Deutschlands östlichste Grossstadt erbeuteten. Im Zentrum stiessen sie
damals auf einen "schweigsamen und düsteren Palast, eine Zitadelle aus spitz zulaufendem Stein und von ungeheurem
Ausmass, in sie sind Gänge, Kasematten und Galerien eingelassen, gemeisselt und geschlagen. Sie reichen bis tief unter
die Erde", so informierte das Parteiblatt "Prawda" am 13. April 1945 seine Leser.
Das Schloss über dem Ufer des Pregelflusses bleibt selbst in den Nachkriegsjahren trotz schwerer Zerstörungen ein
eindrucksvoller Bau. Die Anlage, die Ritter des Deutschen Ordens 1255 für Kreuzfahrer aus dem Reich errichtet hatten,
sei "grandios und malerisch" gewesen, bestätigt auch Wjatscheslaw Karpenko, der 1959 nach Königsberg kommt, das
inzwischen Kaliningrad heisst. Er wird dort Chef vom Dienst beim Jugendblatt "Kaliningradski komsomolez".
Es ist die Zeit, da Sowjet-Premier Kossygin das erste Mal den Vorposten an der Ostsee besucht und der örtliche
Parteiführer dem Regierungschef verspricht, die
Schlossruine endlich zu schleifen - weil sie das "Wespennest des Militarismus und Faschismus" gewesen sei, "Stützpunkt
für die Eroberungsfeldzüge gegen die slawischen Völker an den Ufern des Baltikums".
Das ist der Hinweis darauf, dass das Königsberger Schloss bis 1918 zweite Residenz der preussischen Könige war. In
seinen Mauern liess sich Friedrich I. 1701 die Krone aufs Haupt setzen, auch Wilhelm I. wurde 1861 in der Schlosskirche
gekrönt. Seit dem Ende der Monarchie diente die Anlage allerdings nur noch als Museumsschloss, in ihm waren die
Städtischen Kunstsammlungen untergebracht, das berühmte Prussia-Museum mit seinen 240 000 archäologischen Exponaten,
die Schausammlung der Staats- und Universitätsbibliothek und Gemälde des ostpreussischen Malers Lovis Corinth.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Areal mit den weiträumigen Kelleranlagen auch zum Hort russischer Beutekunst: Gauleiter
Erich Koch, zugleich Reichskommissar in der Ukraine, parkte hier kistenweise geraubte sowjetische Kulturgüter. Einige
von ihnen wurden bis Sommer 1944 sogar der öffentlichkeit präsentiert - darunter, in Raum 37 des Schlossmuseums, das
berühmte Bernsteinzimmer, das die Wehrmacht 1941 im Zarenschloss bei Leningrad gestohlen hatte.
Gegen den Abriss des Schlosses liefen Mitte der sechziger Jahre russische Intellektuelle Sturm. Karpenko veröffentlichte
in seiner Zeitung eine Artikelserie zum Schutz der Ruine, sammelte Unterschriften von Prominenten für einen Appell an
Staats- und Parteichef Leonid Breschnew.
Der Widerstand war vergeblich, Karpenko ("Wir waren Romantiker") kostete er sogar das Amt. Er wurde entlassen und
verschwand als Heizer im fernen Kasachstan, für volle 30 Jahre.
Erst 1997 kehrte er nach Kaliningrad zurück. Nichts im plattgemachten Stadtzentrum erinnerte mehr an das Schloss,
aber es gab Legenden. Moskau selbst nährte sie, es liess noch in den siebziger und achtziger Jahren Geheimtrupps auf dem
planierten Gelände Probebohrungen niedertreiben und nach unterirdischen Hohlräumen suchen. Das willkürliche Buddeln
blieb ergebnislos. Doch mit ihrem Vorgehen bestätigten die Behörden die These, dass in den verschütteten Schlosskellern
nie professionell nach Resten der Königsberger Kunstschätze gesucht worden war.
Augenzeugen, die kurz vor dem Untergang der Stadt im Schloss zu tun hatten, bezeugten dem SPIEGEL, noch Anfang April
1945 seien Kisten über einen Lift in die Keller des Westflügels gebracht worden. Ihr möglicher Inhalt: Kunstschätze.
Quelle: Earth's Grid Systems
Buchautor Heinz Schön hat 40 Jahre lang den Verbleib des Bernsteinzimmers erforscht. Auch er kommt zu dem Schluss,
dass dieser Schatz wie andere Kulturgüter wegen der Zeitnot aus Königsberg nicht mehr abtransportiert worden ist.
Russische Archäologen halten diese Version ebenfalls für wahrscheinlich. Um selbst 60 Jahre nach Kriegsende noch nach
Spuren der verschollenen Kunstschätze zu fahnden, gab es nur einen Weg: das Schlossgelände Schritt für Schritt wieder
freizulegen. Das Kaliningrader Kunsthistorische Museum erklärte sich vor vier Jahren dazu bereit: Seit September 2001
sucht ein Team unter Leitung der Archäologen Wladimir Kulakow und Anatolij Walujew im Auftrag des SPIEGEL nach den
Schlossruinen, die Moskauer Akademie der Wissenschaften hat ihr Plazet erteilt.
Die Fundamentreste waren bald ausgemacht, die erste Grabung jedoch ernüchternd: Den Nordflügel hatten die Sieger fast
bis zum letzten Stein dem Erdboden gleichgemacht. Am Rand des Südflügels aber hatten Reste des Schlossturms der
Vernichtungswut widerstanden. Und gleich daneben tauchten drei Meter dicke Backsteinmauern aus dem Untergrund auf:
der grosse Weinkeller des Westflügels. Jene Stelle, die Augenzeugen für den einzig denkbaren Verwahrungsort ausgelagerter
Kunstgüter halten.
Rund 80 Meter lang ist der wuchtige Bau. Fenster und Treppen sind zum Teil erhalten, Reste der Gewölbe und der
Stützpfeiler, der Holz- und Fliesenböden - sogar die Liftanlage ist noch da.
Ihr gegenüber wurde der Kellerboden nachträglich betoniert - offenbar in den letzten Kriegstagen noch -, Hohlräume sind
mit Brandschutt aus den Tagen des Luftangriffes verfüllt. Hatten die Schlossherren im letzten Moment Stellfläche für
Kisten schaffen wollen?
Ungewöhnlich beeindruckend war der Westflügel schon, als er vor 400 Jahren fertig gestellt war. Er nahm das Zeughaus
auf und die zweischiffige Schlosskirche, die später dem Pomp der Königskrönungen diente. Darüber erstreckte sich der
"Moskowitersaal", eine Ruhmeshalle deutscher Waffenkunst.
Von der dortigen militärhistorischen Sammlung fanden sich bisher zahlreiche Waffenteile aus dem 12. bis 15. Jahrhundert
im Schutt - der grosse Luftangriff vom August 1944 hatte die Stockwerke zum Einsturz gebracht. Zwischen den Mauern
lagen aber auch Karabiner und Pistolen, Stahlhelme und Feldapotheken aus der Zeit des letzten deutschen Feldzugs - 1945
hatten die Katakomben als Bastion des Königsberger Volkssturmes gedient.
Der Schlosskeller war, das bestätigte sich bald, zu Sowjetzeiten nie systematisch erforscht worden. Denn bislang fanden
die Archäologen mehr als 5000 Gegenstände aus den früheren Kunstsammlungen: Keramik aus dem 14. und 15. Jahrhundert,
Schwerter und Bronzetafeln mit dem Wappen des Deutschen Ordens, Dekor- und Ausstattungsteile der prunkvollen Schlosskirche,
wertvolle Armbänder und Ordensketten. Nur Spuren des Bernsteinzimmers gibt es bisher nicht.
Dafür gab der Keller jetzt den verblüffend gut erhaltenen Silberschatz frei, über dessen Herkunft sich Fachleute derzeit
den Kopf zerbrechen.
Olav Röhrer-Ertl, Geheimschriftexperte und Anthropologe aus München, erkennt "eine Gemme mit Goldfassung und öse", einen
Siegelring, wohl aus Kupfer gefertigt, sowie eine kleine silberne "Pomadendose". Auf ihr seien "einzelne christliche
Motive" zu sehen. Auf einem anderen Medaillon prange der sechszackige "Davidstern", das Hexagramm.
Vorläufig würde er die Dose ins Ende des 18. Jahrhunderts und den Rest in den davor liegenden Zeitraum Barock-Rokoko
einordnen, also jene Phase, als die brandenburgischen Kurfürsten zu preussischen Königen aufstiegen.
Röhrer-Ertl sieht einen "Zusammenhang mit der Geheimgesellschaft der Freimaurer", in deren Bildsprache symbolische
Verschlüsselungen immer wieder auftauchen. Die Freimaurer reichten solche Medaillen länderweit herum. Dazu passe auch,
dass auf einem der Metallplättchen der "Drudenfuss" abgebildet sei auch "Pentagramm" genannt - ein altes, Unheil
abwehrendes Symbol.
Eine der eingeprägten Figuren erinnere ihn an den griechischen Götterschmied Hephaistos. Das Ganze habe wohl mit Toten-
oder Geisterbeschwörung zu tun.
Bekannt ist, dass Königsberg in Preussen eine Hochburg von Geheimorden war; die Dreikronen-, die Totenkopf- und die
Immanuelloge waren die drei wichtigsten Freimaurertreffs. Preussenkönig Friedrich der Grosse trat bereits als Kronprinz
in eine Loge ein.
Auch Dieter Harmening, Würzburger Volkskundler, sieht die Plaketten in einer "biblischen, astrologischen und kabbalistischen Bildtradition",
wie sie von Geheimgesellschaften gepflegt wurde. Auffällig, so Harmening,
sei der Gottesname "Elohim" auf einem der Plättchen sowie jenes Pentagramm, das bei den Freimaurern als "Siegel Salomons"
besondere Bedeutung hat.
Wolfgang Steguweit vom Münzkabinett im Berliner Bodemuseum, spricht ebenfalls von "Freimaurer-Symbolen". Er glaubt,
"hebräische Schriftzeichen" erkennen zu können.
Wem aber gehörte die mysteriöse Schatulle aus den Katakomben des Schlosses? War es die Habe des Kurfürsten? Eines
königlichen Freimaurers? Oder gehörte der Schatz etwa nur einer an Herzschmerz leidenden Kammerzofe?
Peter Dinzelbacher, Experte für Christliche Mystik an der Universität Wien, jedenfalls hält die Fundstücke eher für
"Zauberamulette", um Geister zu beschwören oder Dämonen abzuwehren. Schatulle samt Inhalt seien "sehr interessant".
Derzeit ruht der Schatz im Safe des Gebietsmuseums, das bereits einen Teil der früheren Funde in einer Sonderausstellung
zeigt. Am 1. Juli, wenn Kaliningrad mit Pomp und internationalen Gästen den 750. Jahrestag der Stadtgründung begeht,
wird erstmals auch die SPIEGEL-Grabungsstätte im Schloss zu besichtigen sein. Stadt- und Gebietsverwaltung wollen an
dieser Stelle ein Freilichtmuseum errichten.
Es wäre, sagt Wjatscheslaw Karpenko, der nunmehr 67-jährige Widerständler gegen den Schlossabriss und inzwischen Chef
des örtlichen PEN-Clubs, eine "Art Wiedergutmachung" und der Versuch, "in dieser von der Geschichte besonders gebeutelten
Stadt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen". Bei seinen Mitbürgern haben die Grabungen inzwischen
zu einem Meinungsumschwung geführt.
Mindestens 55 Prozent können sich laut einer Umfrage plötzlich vorstellen, dass das alte deutsche Ordensschloss
wiederersteht. Ein früherer Kulturminister befürwortet den Wiederaufbau, und auch Stadtarchitektin Kondakowa schliesst
eine Rekonstruktion nicht mehr aus: "Wenn beschlossen wird, das Schloss wiederzuerrichten - dann findet sich auch das
Geld dafür." CHRISTIAN NEEF.
Quelle: Spiegel
Fischer Wappen: Das ist das Wappen meiner Vorfahren aus Frankreich mit der Krone. |
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Kneiphof Wappen: (Ostpreussen). |
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Alte Karten, vergessene Tunnel: Liegt das Bernsteinzimmer in Königsberg?
Russischer Historiker Sergej Trifonow will das Geheimnis gelüftet haben: Der Kunstschatz soll
in verborgenen Kellern liegen
Kaliningrad - Es ist das meistgesuchte Versteck im einstigen Königsberg: Nach dem Verbleib des weltberühmten
Bernsteinzimmers, das der Preussenkönig Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zaren Peter dem Grossen schenkte, wird seit
Jahrzehnten im heutigen Kaliningrad und anderswo gefahndet. Niemand weiss, wohin die wertvollen Kisten in den Kriegswirren
1945 verschwanden. Der russische Historiker Sergej Trifonow behauptet jetzt, das Geheimnis gelüftet zu haben.
Der legendäre Kunstschatz soll mitten in Kaliningrad liegen - in einem Tunnelsystem unter dem Fluss Pregel, der die
Stadt in zwei Armen durchfliesst und dabei die Dominsel Kneiphof bildet. Eben dort soll sich, unweit des Domes, auch
der Zugang zu dem geheimen Gang befinden. "Auf einer alten Karte von Königsberg sind deutliche Zeichen für ein
unterirdisches Labyrinth eingetragen", sagt Trifonow.
Chefarchäologe bleibt skeptisch
Finden werde man dort nichts, meint allerdings Anatoli Walujew, Chefarchäologe des Kunsthistorischen Museums der
Stadt. Er hält wenig von der These seines Kollegen: "Die Geschichte klingt sicher gut. Aber es gibt keinen einzige
seriösen Beweis für so ein Tunnelsystem."
Der Tunnel führt demnach in 16,5 Metern Tiefe unter dem Pregel hindurch bis in ein verborgenes und sehr wahrscheinlich
verschüttetes Kellergeschoss nahe des einstigen Königsberger Schlosses. Vermutlich Anfang April 1945, kurz bevor die
Rote Armee Ostpreussens Hauptstadt erstürmte, hätten die Deutschen das in Kisten verpackte Bernsteinzimmer im Tunnel
versteckt. "Dort unten herrschen konstante Temperaturen um zwei Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit, ideal für die
Lagerung von Bernstein. Das wussten die Deutschen natürlich", sagt Trifonow.
Suchaktion unter Wasser
Gefunden hat der Historiker den Tunnel freilich noch nicht. Der Einstieg, vermutet er, liege inzwischen wahrscheinlich
unter Wasser. Ein erster Versuch von Kaliningrader Sporttauchern endete ergebnislos: Im stark verschmutzten Wasser
des Pregels ist die Sicht fast null. Darum soll die Suchaktion in den nächsten Wochen mit mehr Licht und spezieller
Ausrüstung fortgesetzt werden.
Ganz so abwegig scheint Trifonows Version nicht. Als man vor einigen Jahren auf Höhe der Dominsel eine Baugrube aushob,
legte der Bagger plötzlich eine über zwei Meter durchmessende, gemauerte Röhre frei, die allerdings nach einigen Metern
verschüttet war. Zu aufwändig und gefährlich war den Verantwortlichen damals die Erforschung der rätselhaften Röhre,
doch sie liegt tatsächlich nahe der Linie, in der Trifonow jetzt den Pregel-Tunnel vermutet.
Funde wie diese halten den Mythos Königsberg in Kaliningrad am Leben. Der Bauboom tut sein übriges. Fast jede Baugrube
im Stadtzentrum öffnet Blicke auf unbekannte Keller und Fundamente: Die Topografie der alten Ostpreussenmetropole,
im Krieg zerbombt und zu sowjetischer Zeit gründlich eingeebnet, taucht nun parzellenweise wieder auf. Und nichts
beflügelt die Fantasie in dieser "Stadt mit doppeltem Boden" dabei so wie das Schicksal des verschollenen Bernsteinzimmers.
27 verschwundene Holzkisten
Selbst nüchterne Wissenschaftler wie Anatolij Walujew können sich dem nicht entziehen. Seit drei Jahren graben auch
er und sein Team die Keller des 1969 gesprengten und verschütteten Königsberger Schlosses wieder aus - auf Kosten des
Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Die Hamburger finanzieren die Aktion, weil sie sich Hinweise auf den Verbleib des
Bernsteinzimmers erhoffen, das hier im Schloss 1945 zum letzten Mal sicher gesehen wurde: versandfertig verpackt in
27 Holzkisten.
Vieles deutet darauf hin, dass der Kunstschatz das von der Roten Armee bereits abgeriegelte Königsberg nicht mehr
verlassen hat. Darum liess der KGB schon zu sowjetischen Zeiten an über 400 Stellen in der Stadt und ihrer Umgebung
nach den versteckten Kisten graben. Vergeblich, wie man weiss.
Und obwohl inzwischen grosse Teile des südlichen und westlichen Flügels freiliegen, lieferten auch die Keller des
Schlosses bislang keine konkrete Spur. Das wird sich möglicherweise ändern, denn im November begannen die Ausgrabungen
in der Nordostecke an der Stelle des einstigen Unfried-Baus. Der Unterbau dieses ältesten Teils des Schlosses gilt als
besonders geheimnisvoll. Vielleicht stossen die Archäologen dort gar auf einen unterirdischen Gang? Denn eben hier soll
der Tunnel beginnen, in dem Sergej Trifonow das Bernsteinzimmer vermutet. (APA/dpa/Red)
Quelle: Standard


Hereford-Karte
In der Kathedrale von Hereford in England hängt die älteste und grösste Weltkarte aus dem Mittelalter.
1290 wurde die mappa mundi, die Weltkarte von Hereford auf ein Kalbsfell gemalt. Auf ihr thront Christus
als Weltenrichter über der Erde. So sind die Küstenlinien der Meere ungenau, der Verlauf der Flüsse nur
ungefähr. Die Darstellung der Städte richtete sich nach ihrer Bedeutung in der Bibel. Grösste Stadt und zugleich
Mittelpunkt der Erde ist Jerusalem, Ort des Wirkens und Leidens Jesu. Die Hereford Map hatte wahrscheinlich
auch einen religiösen Zweck.
Geographische Karten, wie Seekarten, die zur gleichen Zeit entstanden, hatten exakte Küstenlinien. Der
Katalanische Atlas wurde 1375 von Abraham Cresque für Kapitäne der Handels- und Kriegsflotten angefertigt.
Sie waren auf exakte Seekarten angewiesen. So ist die so genannte Portulankarte von grosser geografischer
Genauigkeit. Es gab viele Neuerungen: Liniennetze dienten der Orientierung auf hoher See und gaben den
Navigatoren den Kurs an. Die Karte ist nach Norden ausgerichtet: Der Kompass kam in Gebrauch. Deshalb ist
auf dem Katalanischen Atlas erstmals eine Windrose zu finden.
Als typische mappa mundi ist sie ein "Weltgemälde" mit dem Anliegen, in belehrender Weise die Schöpfung und
die Heilsgeschichte darzustellen, und daher nur wenig der Geografie nach heutigem Verständnis verpflichtet.
In der Kartenlegende wendet sich der Urheber Richard (der sich, in mittelalterlichen Bildern unüblich,
namentlich nennt) an die Betrachter dieser Geschichte, bei Jesus Gnade für ihn zu erbitten.
Die Karte ist, wie die meisten mappae mundi, kreisförmig (132 cm Durchmesser) und in einem modifizierten T-O-Schema
gehalten, d.h. sie zeigt die Kontinente Asien oben, Europa links unten und Afrika rechts unten, ist daher geostet
(Osten ist oben). Ganz oben, ausserhalb des Kartenrunds, steht Christus, der beim Jüngsten Gericht die Geretteten
(zu seiner Rechten, daher links im Bild) von den Verdammten (rechts) trennt.
Der runde Rahmen des eigentlichen Kartenbildes ist viergeteilt durch Einschnitte, beschriftet mit den in Gold
gehaltenen Buchstaben M-O-R-S (mors, latein: Tod), und mit den zwölf Winden geziert.

Auch wegen seiner Ausmasse (grösser war nur die verloren gegangene Ebstorfer Weltkarte) zeigt das Werk mehr geografische
Details als andere Radkarten: Indus, Tigris (4) und Euphrat (6) sind dargestellt, der Persische Golf (7) und das
(in Rot gemalte) Rote Meer (8), das Tote Meer mit den versunkenen Städten Sodom und Gomorrha (10), in das aus dem
See Genezareth der Jordan fliesst -- darüber Lots Weib, sich umdrehend.
Gog und Magog, Verkörperung des Bösen, das Alexander der Grosse der Sage nach durch einen Wall von der Menschheit
abtrennte, das jedoch vor dem Jüngsten Gericht durch den Satan befreit (und letztlich doch durch Christus besiegt)
wird, sind am linken Blattrand, im Nordnordosten, verzeichnet – in der Gegend des Kaspischen Meeres (5), das nur
als Meerbusen des Weltozeans dargestellt ist (Fachleute wie Crone (Lit.) sehen zwischen zeitgenössischem
Wissensstand und dem Inhalt der Karte eine Verzögerung von bis zu 200 Jahren).
Im Mittelmeer findet man Konstantinopel (14), links daneben das Donaudelta, und Troja (15), die Inseln Kreta (19;
grob falsch verzeichnet, aber mit Labyrinth), Sizilien (21) und die Balearen (25).
Unter den europäischen Städten besonders hervorgehoben wird, neben Rom im ungenau gestalteten Italien (20), die
Universitätsstadt Paris. Wohl aus Platzgründen stark stilisiert wurden England (23), Schottland (22) und Irland
(24) wiedergegeben. Die Säulen des Herkules (die Strasse von Gibraltar, 26) liegen, dem Paradies gegenüber, am
unteren Blattrand.
Zahlreiche figürliche Abbildungen (viele davon zeigen Fabelwesen) und 1091 meist lateinische Bildlegenden belehren
den Betrachter. In Skandinavien etwa ist ein Schifahrer abgebildet und beschrieben (17). Ausserhalb des Kartenrunds
kommen auch Anmerkungen in einem Dialekt der altfranzösischen Sprache vor. Nicht ohne Grund versteht Dan Terkla
(Lit.) die Karte auch als "beabsichtigte Touristenattraktion des Mittelalters".
Heilsgeschichte Wie bei solchen Karten üblich erhält die Heilsgeschichte einen besonderen Raum, daher
ist Palästina stark überdimensioniert dargestellt. Jerusalem, unter dem Kruzifix, liegt gemäss Ezechiel V:5 im
Zentrum des Erdkreises, und ganz oben ist das Paradies (1) mit den vier Paradiesflüssen als von einer Mauer
umgebene Insel abgebildet, darin Adam, Eva und der Baum der Versuchung; ausserhalb, rechts darunter, die Vertreibung.
Die Arche Noah (9), der Turmbau zu Babel (6; mit besonders ausführlicher Legende), die Flucht der Israeliten durch
das Rote Meer (8) und die Wanderung durch die Wüste finden ebenso Platz wie das Goldene Vlies (13).
Eigene Region üblich ist es auch, dass der Kartenmacher die eigene Region detaillierter darstellt als
andere. Schottland ist zwar als eigene Insel abgebildet, ansonsten sind die britischen Inseln mit Irland relativ
gut dargestellt und beinhalten über dreissig Städtenamen.
Antipoden bzw. Vierter Kontinent Gegenüber, am rechten Rand, liegt ein von Monstern bevölkertes Gebiet,
von Afrika getrennt durch ein schmales Wasserband (12). Zwar wird das von einem See zu einem anderen verlaufende
Gewässer als "Oberlauf des Nil" beschrieben, doch spricht auch einiges dafür, es als Symbol des seit tausend Jahren
vermuteten äquatorialozeans und das Land als angedeutete Terra Australis zu verstehen. Ein äusserster Ozean umschliesst
das Ganze.
ähnliche Werke So einzigartig die Hereford-Karte ist, gehört sie doch zu einer "Familie" von mappae mundi,
die auf gemeinsame Quellen zurückgeführt werden: Neben der Ebstorf-Karte sind die Karte des Heinrich von Mainz von
1110 und die Karte in einem anonymen Psalter von 1225 bis 1250 zu erwähnen.
Quelle: Wikipedia

Elisabeth-Dom - Košice
Der Dom wurde an der Stelle einer Pfarrkirche erbaut, die 1370 niederbrannte. Mit dem Bau fing man 1378 an.
Der Bau erfolgte in mehreren Etappen und man kann eigentlich sagen, dass der Dom bis heute nicht vollendet ist.
In der dritten Bauphase, 1470, baute man die Kapelle des Heiligen Kreuzes (Kromers Kapelle),
1477 die Kapelle der heiligen Maria (Szatmáris Kapelle) und die heute nicht mehr existierende Kapelle
des Heiligen Joseph. 1491 wurde die Kirche stark beschädigt. Nikolaus Krompholz aus Neisse wurde beauftragt,
die Kirche zu reparieren. Unter seiner Aufsicht wurde auch das Presbyterium vollendet. Damit wurde auch der
Dom zu Ende gebaut.
In den nächsten Jahren wurde der Dom mehrmals beschädigt und repariert. Die umfangreichste Rekonstruktion
fand zwischen den Jahren 1877 und 1896 statt. Das Interieur und Exterieur der Kirche sollten wieder nach der
fünfschiffigen Konzeption umgebaut werden. Die Kapelle des heiligen Joseph wurde abgerissen und an das
nördliche Schiff baute man eine Krypta, in die 1906 die sterblichen Überreste des Franz II. Rákóczi und
seiner Gefährten überführt wurden, unter anderem Gräfin Jelena Zrinski.
Am Elisabeth-Dom gibt es 52 Wasserspeier. Alle haben eine Tiergestalt, nur einer hat die Form eines Frauengesichtes.
Der Legende nach habe sich die Ehefrau des Meisters Stephan dem Wein ergeben und er stellte sie als einen
Wasserspeier dar, damit sie bis zum Ende ihres Lebens, beziehungsweise solange der Elisabeth-Dom steht, nur Wasser speit.
Quelle: Wikipedia
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