Die verlassene Felsenstadt Petra (arabisch al-Bitra’) im heutigen Jordanien war in der Antike die
Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer Grabtempel, deren Monumentalfassaden direkt aus dem
anstehenden Fels gemeisselt wurden, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Am 6. Dezember 1985
wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
östlich der Aravasenke, auf halbem Weg zwischen dem Golf von Akaba und dem Toten Meer, liegt Petra auf
einer Höhe zwischen 800 und 1.350 m (30°19'43"N, 35°26'31"O) in einem weiten Talkessel im Bergland von
Edom. Dank ihrer strategisch günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege, die ägypten mit
Syrien und Südarabien mit dem Mittelmeer verbanden, war die Stadt vom 5. Jahrhundert vor bis zum 3.
Jahrhundert nach Christus ein bedeutender Handelsplatz. Insbesondere kontrollierte Petra einen wichtigen
Knotenpunkt der Weihrauchstrasse. Diese uralte Handelsroute führte vom Jemen aus an der Westküste
Arabiens entlang und teilte sich bei Petra in einen nordwestlichen Zweig, der nach Gaza führte, und
in einen nordöstlichen in Richtung Damaskus.
Zur günstigen Geographie kam die versteckte Lage Petras zwischen schroffen Felswänden sowie eine
sichere Wasserversorgung. Der Ort ist nur über einen schmalen Gebirgspfad von Nordwesten zugänglich
oder von Osten her durch eine etwa 1,5 Kilometer lange und bis zu 200 Meter tiefe Felsschlucht, den
Siq (dt.: "Schacht"), der an seiner engsten Stelle nur 2 Meter breit ist. über eine in die Felswände
des Siq gemeisselte Rinne, die unter Steinplatten verdeckt war, leiteten die Nabatäer einen Gebirgsbach
in die Stadt.
Mit ihren Fähigkeiten in der Wasserbewirtschaftung schufen sie eine künstliche Oase und damit eine
wesentliche Voraussetzung für Blüte und Wachstum der Stadt. Die Verbindung von Fels und Wasser liess
die Legende entstehen, Petra sei der Ort gewesen, an dem Moses beim Exodus des Volkes Israel aus ägypten
mit dem Schlag seines Stabes eine Quelle aus dem Stein habe sprudeln lassen. Die Umgebung der Stadt heisst
daher bis heute Wadi Musa, "Mosestal".
Das Wasser und die sichere Lage machten Petra zu einer bevorzugten Station für Karawanen aus dem Süden
Arabiens, die überwiegend mit Luxusgütern beladen waren: mit Gewürzen und Seide aus Indien, Elfenbein aus Afrika,
Perlen aus dem Roten Meer und eben Weihrauch aus dem Süden Arabiens. Das Harz des Weihrauchbaums war in der
gesamten antiken Welt als besonders kostbare, religiöse Opfergabe und als Arzneimittel begehrt. Zwischenhandel
und Zölle warfen für die Nabatäer hohe Gewinne ab.
Der Name der Stadt
Wie die Nabatäer ihre Hauptstadt selbst genannt haben, liess sich bis heute nicht zweifelsfrei klären. Nach einem
nicht völlig gesicherten Zeugnis, den Antiquitates Judaicae des Flavius Josephus, lautete ihr Name Reqem,
Reqmu oder Rakmu (dt.: "die Rote", "die Bunte"), was eine Anspielung auf die rötliche Färbung des Sandsteins
von Petra gewesen sein könnte.
Das Alte Testament erwähnt im Buch Richter (1,36) und im 2. Buch Könige (14,7) einen Ort in Edom namens Sela
(dt.: "Fels" oder "Stein"). Es ist aber umstritten, ob dieser Ort mit der Nabatäermetropole identisch ist,
die bei Strabon und Plinius dem älteren für die Zeit nach 169 v. Chr. unter dem griechischen Namen Petra
bezeugt ist, der ebenfalls "Fels" bedeutet. In der hellenistischen Welt gab es viele weitere Orte gleichen Namens.
Geschichte
Die Geschichte der Stadt ist aufs engste mit der des Nabatäerreichs verknüpft. Bis auf eine Reihe von Inschriften
haben die Nabatäer jedoch kaum eigene Schriftzeugnisse hinterlassen. Ihre Geschichte und die Petras lässt sich
daher nur bruchstückhaft und indirekt über biblische sowie griechische und römische Quellen erschliessen.
Frühe Besiedlung
Nach archäologischen Befunden war das Hochtal von Petra schon in der Altsteinzeit zeitweilig und seit der
Jungsteinzeit – etwa ab 9000 v. Chr. – dauerhaft besiedelt. Die Bibel spricht von den Horitern und Edomitern,
die das Gebiet ab etwa 1500 v. Chr. bewohnten. Nach der Eroberung Palästinas durch die Perser im 6. Jahrhundert
v. Chr. gelang es dem aus dem Inneren Arabiens stammenden, semitischen Volk der Nabatäer etwa um 500 v. Chr.,
die Edomiter zu verdrängen. Sie gingen nun von der Weidewirtschaft zur Kontrolle der Handelswege über, die
bei Petra zusammenliefen.
Als Halbnomaden scheinen sie anfangs nur Zelte in dem Tal errichtet und vereinzelt Höhlenwohnungen in den
Fels geschlagen zu haben. Um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. waren die Nabatäer dank des Handels mit
Gewürzen, Weihrauch und Silber bereits so wohlhabend geworden, dass sie Begehrlichkeiten ihrer Nachbarn weckten.
Im Jahr 312 v. Chr. entgingen sie der Eroberung durch Antigonos I. Monophthalmos, einen der Nachfolger Alexanders
des Grossen, nur dank der uneinnehmbaren Lage Petras. Erst mit dem Niedergang der Diadochenreiche und dem Aufstieg
Petras zur Hauptstadt der Nabatäer im 2. Jahrhundert v. Chr. begann dessen eigentliche Blüte.
Blütezeit
Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde die Zeltstadt allmählich von festen Bauten abgelöst. Gleichzeitig scheint sich
auch die politische Macht verfestigt und eine stabile Königsherrschaft herausgebildet zu haben. Deren erster
bekannter Vertreter war der für das Jahr 168 v. Chr. im 2. Buch Makkabäer erwähnte Aretas I. Ihm und seinen
Nachfolgern gelang es, sich gegen das ptolemäische ägypten zu behaupten und den Einflussbereich Petras immer
weiter auf Kosten des Seleukidenreichs auszudehnen. Gleichzeitig zeigten sich die Nabatäer offen für die
kulturellen Einflüsse ihrer hellenistisch geprägten Umgebung.
Seine grösste Machtentfaltung erfuhr das Nabatäerreich während der Regierungszeit des Königs Aretas III.
Philhellen (87–62 v. Chr.). Er eroberte Damaskus, mischte sich in Judäa in die Machtkämpfe der Hasmonäer ein und
belagerte Jerusalem. Letzteres rief jedoch Rom auf den Plan. Im Auftrag des Pompeius entsetzte der römische
Feldherr Marcus Aemilius Scaurus Jerusalem, besiegte Aretas III. und schloss im Jahr 62 v. Chr. vor Petra einen
Vergleich mit ihm.
Nach Aretas' Tod geriet das Reich zwar in ein Vasallenverhältnis zu Rom, blieb aber im Inneren autonom und konnte
seine Unabhängigkeit noch fast 200 Jahre lang wahren. Der Wohlstand der Stadt wuchs weiter und die Bauten nahmen
seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. immer monumentalere Formen an. Zur Zeit Aretas IV. (8 v. Chr. bis 40 n. Chr.)
entstand der Haupttempel als repräsentativer Bau im Zentrum der Stadt. Schätzungen gehen davon aus, dass Petra
damals etwa 30.000 bis 40.000 Einwohner zählte.
Niedergang
Petras allmählichen Niedergang hatte jedoch schon einer der Vorgänger Aretas' IV. eingeleitet. Malichus I.
(59–30 v. Chr.) hatte sich zeitweise mit den Parthern gegen Rom verbündet. Die Römer förderten daher in der
Folgezeit den Schiffsverkehr auf dem Roten Meer und legten Karawanenwege an, die Petra im Norden umgingen. Der
letzte Nabatäerkönig, Rabel II. (70–106), trug dem Rechnung, indem er die Hauptstadt in den Norden, nach Bostra
im heutigen Syrien, verlegte. Kaiser Trajan besiegte die Nabatäer im Jahr 106 endgültig und gliederte ihr Reich
als neugeschaffene Provinz Arabia Petraea mit der Hauptstadt Bostra ins Römische Reich ein.
Zunächst machte Gerasa im Norden Jordaniens Petra Konkurrenz als Handelsstadt. Im 3. Jahrhundert gelang es
schliesslich den Sassaniden, den Karawanenhandel nach Palmyra in Syrien umzulenken. Petra verlor damit immer mehr
an Bedeutung und Wohlstand, blieb aber noch bis in die byzantinische Zeit hinein besiedelt. Unter Kaiser
Diocletian stieg Petra noch einmal zur Hauptstadt einer Provinz auf – Palaestina salutaris – und war in der
Spätantike sogar Bischofssitz.
Erst nach zwei schweren Erdbeben 363 und 551 und nach Eroberung der Region durch die Araber 663 verliessen die
letzten Einwohner die Stadt, die nun immer weiter verfiel. Von ihren gemauerten Bauten blieben nur die Ruinen
des Haupttempels Qasr al-Bint, des Temenos-Tors, Reste der Hauptstrasse, Bodenmosaike der byzantinischen Kirche
und wenige Grundmauern anderer Gebäude übrig. Die monumentalen Felsgräber und das Theater dagegen, die aus dem
roten Sandstein der Bergwände herausgemeisselt worden waren, überstanden die Jahrhunderte.
Im 12. Jahrhundert legten Kreuzfahrer bei Petra vorübergehend zwei Aussenposten der wenige Kilometer
entfernten Burg Montreal an. In den Jahrhunderten danach suchten nur noch durchziehende Beduinen von
Zeit zu Zeit Unterschlupf in den leeren Grabbauten der Stadt.
Petra heute
Seit der Zeit der Kreuzzüge hatte kein Europäer Petra mehr betreten. Um 1800 wussten nur noch wenige Gelehrte
gerüchteweise von einer legendären, aus dem Fels herausgeschlagenen Stadt im Nahen Osten. Für Europa wurde
Petra erst 1812 von dem Schweizer Arabienreisenden Jean Louis Burckhardt neu entdeckt. Mehr als 100 Jahre später
schrieb Thomas Edward Lawrence (Lawrence von Arabien) in seinem Werk Die sieben Säulen der Weisheit: "Petra
ist der herrlichste Ort der Welt." Er war aber der Meinung, jede Beschreibung müsse vor dem eigenen Erleben der
Stadt verblassen.
Archäologische Ausgrabungen in Petra erfolgten erst seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Wenig später
begann auch die touristische Erschliessung der Ruinenstätte.
Ausgrabungen
Nach Burckhard haben im 19. Jahrhundert weitere europäische Reisende Petra besucht und beschrieben. Um 1900 setzte
die wissenschaftliche Erforschung des Orts ein. 1907 publizierte der aus Mähren stammende Arabienforscher Alois
Musil in seinem Werk Arabia Petraea die Ergebnisse einer ersten wissenschaftlichen Expedition, die eine
Bestandsaufnahme der damals sichtbaren Altertümer vorgenommen hatte. In den 20er Jahren erfolgte eine genaue
Vermessung durch die Altertumsforscher Rudolf Ernst Brünnow und Alfred von Domaszewski, die eine erste Karte
Petras anfertigten.
Die ersten archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände Petras fanden 1929 statt. Weitere folgten in den
Jahren 1935 bis 37 und 1954. Im Jahr 1958 begann die British School of Archaeology damit, das Stadtzentrum
auszugraben. Seither sind ständig Archäologen vor Ort. Die letzten grossen Grabungskampagnen erfolgten in den
Jahren 1993 bis 2002. Unter der Federführung der Jordanischen Antikenbehörde legten amerikanische Wissenschaftler
von der Brown University aus Providence, Rhode Island, die überreste des Haupttempels (Qasr al-Bint)
im Stadtzentrum und das Areal um das Temenos-Tor frei. Insgesamt wurde bisher erst etwa ein Prozent der Stadtfläche
ausgegraben.
Theater
Zwischen 7000 und 8500 Menschen hatten auf den vierzig in den Fels geschlagenen Rängen Platz, die nach römischer
Tradition als halbkreisförmige Orchestra angelegt sind. Schon die Nabatäer hatten hier ein Theater gebaut, aber
seine heutige Grösse gaben ihm die Römer, die dazu ohne jeden Skrupel viele der älteren Gräber
dem Erdboden gleichmachten.
Zwischen dem Schatzhaus und dem Theater führen links stellenweise steile Stufen nach einem halbstündigen Aufstieg
zu diesem grossen Opferplatz. Oben auf dem Plateau befindet sich ein aus dem Felsen gehauener vertiefter Innenhof
mit Steinbänken an allen Seiten, einer länglichen Planform in der Mitte, auf der die Opfer dargebracht wurden, und
Stufen, die zum Altar führen. Die Becken und Rinnen neben dem Altar dienten laut Fachleuten dazu, nicht Blut
abfliessen zu lassen, sondern Wasser.
Statt denselben Weg zurückzugehen, können Sie einen anderen Pfad ins alte Stadtzentrum nehmen; er führt vorbei
an einer riesigen Löwenskulptur und einem kunstvollen Komplex, der das Grab eines römischen Soldaten, einen
Innenhof mit Kolonnade und ein Triklinium umfasst.
Der Name "Petra", auch das "rosarote Juwel" der Nabatäer genannt, bedeutet auf Griechisch "Fels".
In der Schlussszene des Films "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" wird der Sik von Petra zur
geheimnisvollen "Schlucht des sichelförmigen Mondes", und das Schatzhaus weist den Weg in die Welt des
HEILIGEN GRALS - obwohl es sich in Wirklichkeit um eine nach hinten geschlossene Grabkammer handelt.
Der Heilige Gral ist jenes Gefäss, in dem Josef von Arimathäa das Blut Jesu Christi nach seiner Kreuzigung
aufgefangen hatte.
Petra wird oft auch als das "Achte Weltwunder" bezeichnet. Man sagt auch auch der
Haupttempel der "Alten Götter." Die Hauptenergielinie für alle anderen Energiepunkte.
Der Niedergang begann für Petra am 19. Mai im Jahr 363 n. Chr., als ein Erdbeben einen Teil des Wohngebietes
dem Erdboden gleichmacht und viele monumentale Gebäude stark beschädigte. In den darauffolgenden Jahrhunderten
wurde Petra von weiteren Erdbewegungen heimgesucht, von denen sie sich nicht mehr erholen konnte.
Jenseits eines majestätischen dreibogigen Tores dehnte sich ein weitläufiges heiliges Gebiet aus, dessen
Höhepunkt ein Altar unter freiem Himmel und der recht gut erhaltenen Tempel Qasr el-Bint waren.
Petra sei der Ort gewesen, an dem Moses beim Exodus des Volkes Israel aus Ägypten mit dem Schlag seines Stabes
eine Quelle aus dem Stein habe sprudeln lassen. Daher auch der heutige Name "Wadi Musa" (dt.: "Mosestal"),
der die Umgebung der Stadt bezeichnet.
Der hohe Jebel Haroun (Aaronsberg), auf dessen Gipfel sich ein einfaches, kleines Kuppelgebäude befindet - von
weitem ist es immer als weisser Tupfer auf der Bergspitze erkennbar. Der Legende nach birgt es das Grab Aarons
(arabisch Haroun), dem Bruder Moses.
Baal, Pharao, Moses und Aaron, wie man sieht eine sehr gemischte Gesellschaft, spielen dabei eine Hauptrolle.
Sowohl die Kammern als die Tempel zeigen in ihrem Inneren glatte, leere Wände, und vergebens sucht das Auge
nach äusseren Merkmalen, um das Urteil über den Zweck der Felsengrotte zu leiten.
In der Parallelschlucht, welche unmittelbar südlich vom Amphitheater das Gestein durchbricht und zu neuen Gräbern
und Grabvorbauten führt, befindet sich eine seltsame Anlage, die unter dem Namen der Pyramide auf den Plänen
von Petra notiert steht. Auch sie bewahrt das Rätsel ihrer Entstehung, und niemand ist in der Lage, die Absicht
ihres Gründers zu verstehen.
Der Sage nach soll sich das Grab Aarons auf dem östlichen Gipfel befinden. Als Moses von
Kades aus mit dem Volke Israel bis zum Fusse des Gebirges gelangt war, da bestieg er in Gemeinschaft mit
Aaron und seinem Sohne Eleasar die Höhe, und Aaron starb "daselbst oben auf dem Berge." Der Gipfel, welcher
die Gestalt eines abgestumpften Kegels hat und sich um mehr als 4000 Fuss über dem Meere erhebt, führt noch
gegenwärtig den Namen des Dschebel Nebi Harun oder "des Berges des Propheten Aaron."
Hinweise:
Atlanta (Amerika), Tokyo (Japan) und Petra (Jordanien) liegen fast auf demselben Breitengrad => Energielinie.
nATAscha koch/LEOben geboren am 19. Mai 1969
Karawanen brachten Reichtum
Vor 2.000 Jahren legten Händlerkarawanen mit ihren Kamelen weite Strecken zurück, um Güter von
einem Volk zum anderen zu transportieren. So wurden Salz, Gewürze, Edelsteine, Gold und Silber zwischen dem
Orient und Griechenland oder Rom gehandelt. Die Felsenstadt Petra lag am Kreuzungspunkt mehrerer großer
Karawanenrouten des Orients, unter anderem der so genannten Weihrauchstraße. Alle Kamelkarawanen machten in der
schattigen Stadt Station, um neue Kräfte zu sammeln.
Sie bekamen hier frisches Wasser und Nahrung, konnten Handel treiben, mussten aber auch Zoll zahlen. Anschließend
zogen sie nach Afrika, Asien oder nach Süd-Europa weiter. Durch die Zoll-Einnahmen gelangten die Einwohner
Petras zu großem Reichtum und die Nabatäer-Könige wurden sehr mächtig.
Dabei hatte alles ganz unscheinbar angefangen. Nachdem die Nabatäer um 500 vor Christus das Volk der Edomiten
aus der Gegend vertrieben hatten, schlugen sie ihre Zelte in der Schlucht Petras auf. Nur die Toten wurden anfangs
in Felshöhlen begraben, die nach und nach zu Tempeln ausgebaut wurden. Lebende sollten dagegen weiterhin in
Zelten wohnen.
Erst 200 Jahre später siedelten die Bewohner der Zeltstadt nach und nach in feste Bauten, die sie sich aus
dem Fels gemeißelt hatten. Das einstige Nomadenvolk, das viele Jahrhunderte lang immer von einem Ort zum nächsten
gezogen war, wurde dadurch sesshaft.
Beeindruckende Baukunst
Bis zu 20.000 Menschen lebten in der Metropole. Die Nabatäer errichteten ein ausgeklügeltes
Bewässerungssystem mit riesigen Tunnelbauten und Wasserkammern. Dafür zapften sie einen kleinen Fluss
mit einer versteckten Leitung an. Auf diese Weise schafften sie es, in der kargen Gegend Obst, Gemüse und
Getreide anzupflanzen. Für den Spaß sorgte ein nach römischem Vorbild erbautes Amphitheater, das Platz
für 4.000 Zuschauer bot.
Die Palastgräber von Petra mit ihren prunkvollen Fassaden und den reichen Verzierungen gehören bis heute
zu den großartigsten Bauwerken des Orients. In Petras Gebäuden mischen sich die Baustile der nabatäischen,
griechischen und römischen Kultur. Besonders eindrucksvoll sind zum Beispiel die 42 Meter hohen Fassaden des
Klosters Ed Deir und des Tempels Kasr, die an die griechische Architektur angelehnt sind.
Allerdings machte ein Nabatäer-König einen entscheidenden Fehler: Er verbündete sich um 50 vor
Christus mit den Parthern gegen das römische Imperium. Die Römer leiteten von diesem Zeitpunkt an ihre
Handelsrouten einfach an Petra vorbei. Die Nabatäer mussten ihre Hauptstadt aus der sicheren Schlucht in den
Norden verlegen, um weiter Zölle kassieren zu können - und wurden dort vom römischen Kaiser Trajan
im Jahr 106 endgültig besiegt. Trajan gliederte das Reich der Nabatäer in das römische Reich ein.
Petra wurde später unter Kaiser Diocletian noch einmal Hauptstadt der römischen Provinz "Palaestina tertia".
"Scheich Ibrahim" in der Felsenstadt
Zwei schwere Erdbeben in den Jahren 363 und 551 besiegelten das stufenweise Ende der Felsenstadt. Die letzten
Einwohner verließen Petra im Jahr 663, weil sie fürchteten, von den Araber angegriffen zu werden. Von diesem
Zeitpunkt an verfiel die Stadt und geriet in Vergessenheit. Nur noch einige Beduinen wussten, dass sie existierte,
doch sie hielten ihr Wissen geheim.
Erst weit über tausend Jahre später, im Jahre 1812, entdeckte der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt die
Felsenstadt wieder. Er hatte gehört, wie sich alte Beduinen über diesen verborgenen, sagenumwobenen Ort
unterhalten haben. Verkleidet als "Scheich Ibrahim" soll er sich von diesen Beduinen zur Felsenstadt geführt
haben lassen.
Heute sind von den einstigen Wohnhöhlen nur noch die Grundmauern übrig geblieben. Dagegen sind der
prächtigen Tempel, die Felsengräber und das Amphitheater noch sehr gut erhalten. 1985 erklärte
die Kulturorganisation der Vereinten Nationen, Unesco, die Felsenstadt Petra zum Weltkulturerbe.
West Begins Massive Attacks On Sinai Peninsula ‘Watcher’ Stargate
By: Sorcha Faal, and as reported to her Western Subscribers
Russian Military Analysts are reporting today that the West has launched a ‘massive’ assault upon what are described
as numerous undersea and underground bases of the ‘Watchers’, an alien race reported to have occupied our Earth
since our most ancient of times and described in our oldest myths and legends as ‘gods’.
In our previous reports on the growing confrontation between our Earth’s present rulers and this ancient race of
gods ("World Shipping Comes To Halt As Global Navies Prepare For ‘Unprecedented’ Confrontation", "Earth Must
Be Warned! " Screams French Astronaut Before Suicide Attempt", "Obama Rushed To Middle East After ‘Watchers’ Issue
Dire Threat To Mankind", and ‘Watcher’ Attack On Hawaii Leaves Obama Forces Stunned”) we had detailed from
previous Kremlin reports the gathering of nearly all of our World’s Naval Forces to the Gulf of Aden, (the present
day location believed by many to have been the entrance to the Biblical Garden of Eden) in preparation for what
these new reports describe as an attempt to break our human races’ centuries long ‘embargo’ [no English translation]
from leaving our Planet.
It is important to note that Russia is now standing alone against the World in confronting these Watchers and
that two separate attempts in the past few weeks to reach what is described as the Watchers underground ‘Stargate’base in Egypt’s
Sinai Peninsula has resulted in the deaths of 32 Russian diplomats and scientists at the hands
of Western Forces now conducting this war.
President Medvedev has further warned the Western Powers that as Russia was prepared during the West’s attempt
to breech the Caucuses through its puppet government of Georgia this past August, and where another ‘major’ Watcher
base is reported to be located, Russia was, once again, fully prepared for war.
These warnings, however, have gone unheeded by the West as it has launched a major assault upon the people of Gaza
in its attempts to disguise its massive bombing by American B-52, B-2 Stealth and B-1 Bombers throughout the
Gulf of Aden and Egypt’s Sinai Peninsula on the vast network of underground bases throughout this region.
The attempts by the West to launch simultaneous attacks against underground Watcher bases in the Himalayas using a
major war between nuclear armed Pakistan and India as their ‘cover story’, though, appears to be ‘on hold’ as Indian
leaders, following the lead of Russia, are now said to be ‘balking’ at attacking what they state is a ‘species’
that has not, as yet, proved to be hostile towards mankind in our present day.
If our Earth’s ancient myths and legends are to be followed, the wisdom of Russia and India not joining the West
led attack upon these ‘gods’ should prove to be wise as our Earth’s last attempt to rid our World of these Watchers
by building the Tower of Babel (reported to have been a massive starship bomb meant to destroy the Watchers main star
base in orbit over Earth) ended in total failure, to say the least.
It should also not go unnoticed in these reports, that at a time when our World’s financial structure is in total
collapse, and as new warnings are being issued that massively changing Global weather systems are threatening our
ability to feed our human race, there is now taking place a convergence of news, ancient myths and religious beliefs
on a scale not seen since our most ancient of days.
Unfortunately, though the masses of the Western peoples are able to see for themselves (most of them for the first
time in their lives) the titanic changes taking place all around them, the destruction of their intellectual and
spiritual abilities by a lifestyle designed for just that purpose has left nearly all of them unable to fully
understand these events. Even worse, without their understanding of these things they remain powerless to protect
either themselves or their families during the much harsher times to come.
So enamored are these deluded peoples with the false concepts of ‘instantly’ and ‘right now’ they have no conception
that these days we are now in are but the beginning stages of what will prove to be the most catastrophic war in our
Earth’s entire history.
One can only wonder how these people will be able to survive when the UFO’s they nearly all believe in will cease
being objects of mere curiosity and speculation and become staples of their everyday existence as they roam our
Earth’s skies to destroy at will all they so desire.
Even worse, these coming times will utterly devastate tens-of-millions of Western Evangelical Christians led falsely
into believing they will escape the cataclysms to come by their being ‘raptured’ from this Earth.
Though this word ‘rapture’ is nowhere to be found in the Christian Bible (or for that matter any historical Christian
writing period) it has not stopped these millions of believing in the 1830’s ‘vision’ of the young Scottish girl
Margaret Macdonald near death from illness, which was then sized upon by the founder of the Plymouth Brethren John
Darby, and then carried into mainstream prominence by the bank swindler and ex-convict Cyrus Ingerson Scofield who
promulgated the ‘vision’ by writing his own Bible which is still accepted today by these poor souls.
But in this World we live in today, where the lies have become the truth, it remains the sad fact that even though
we attempt to break the holds of falsehoods currently imprisoning these peoples minds, they remain as adamant as ever
to hold onto them….even as these lies are leading them to their own destruction.
In our previous reports on the growing confrontation between our Earth’s present rulers and this ancient race of
gods ("World Shipping Comes To Halt As Global Navies Prepare For ‘Unprecedented’ Confrontation", "Earth Must Be
Warned!" Screams French Astronaut Before Suicide Attempt", "Obama Rushed To Middle East After ‘Watchers’ Issue
Dire Threat To Mankind", and ‘Watcher’ Attack On Hawaii Leaves Obama Forces Stunned") we had detailed from previous
Kremlin reports the gathering of nearly all of our World’s Naval Forces to the Gulf of Aden, (the present day location
believed by many to have been the entrance to the Biblical Garden of Eden) in preparation for what these new reports
describe as an attempt to break our human races’ centuries long ‘embargo’ [no English translation] from leaving our
Planet.
It is important to note that Russia is now standing alone against the World in confronting these Watchers and that
two separate attempts in the past few weeks to reach what is described as the Watchers underground ‘Stargate’ base
in Egypt’s Sinai Peninsula has resulted in the deaths of 32 Russian diplomats and scientists at the hands of Western
Forces now conducting this war.
President Medvedev has further warned the Western Powers that as Russia was prepared during the West’s attempt to
breech the Caucuses through its puppet government of Georgia this past August, and where another ‘major’ Watcher
base is reported to be located, Russia was, once again, fully prepared for war.
These warnings, however, have gone unheeded by the West as it has launched a major assault upon the people of Gaza in
its attempts to disguise its massive bombing by American B-52, B-2 Stealth and B-1 Bombers throughout the Gulf of
Aden and Egypt’s Sinai Peninsula on the vast network of underground bases throughout this region.
The attempts by the West to launch simultaneous attacks against underground Watcher bases in the Himalayas using a
major war between nuclear armed Pakistan and India as their ‘cover story’, though, appears to be ‘on hold’ as Indian
leaders, following the lead of Russia, are now said to be ‘balking’ at attacking what they state is a ‘species’ that
has not, as yet, proved to be hostile towards mankind in our present day.
If our Earth’s ancient myths and legends are to be followed, the wisdom of Russia and India not joining the West led
attack upon these ‘gods’ should prove to be wise as our Earth’s last attempt to rid our World of these Watchers by
building the Tower of Babel (reported to have been a massive starship bomb meant to destroy the Watchers main star
base in orbit over Earth) ended in total failure, to say the least.
It should also not go unnoticed in these reports, that at a time when our World’s financial structure is in total
collapse, and as new warnings are being issued that massively changing Global weather systems are threatening our
ability to feed our human race, there is now taking place a convergence of news, ancient myths and religious beliefs
on a scale not seen since our most ancient of days.
Unfortunately, though the masses of the Western peoples are able to see for themselves (most of them for the first
time in their lives) the titanic changes taking place all around them, the destruction of their intellectual and
spiritual abilities by a lifestyle designed for just that purpose has left nearly all of them unable to fully understand
these events. Even worse, without their understanding of these things they remain powerless to protect either
themselves or their families during the much harsher times to come.
So enamored are these deluded peoples with the false concepts of ‘instantly’ and ‘right now’ they have no conception
that these days we are now in are but the beginning stages of what will prove to be the most catastrophic war in our
Earth’s entire history.
One can only wonder how these people will be able to survive when the UFO’s they nearly all believe in will cease
being objects of mere curiosity and speculation and become staples of their everyday existence as they roam our Earth’s
skies to destroy at will all they so desire.
Even worse, these coming times will utterly devastate tens-of-millions of Western Evangelical Christians led falsely
into believing they will escape the cataclysms to come by their being ‘raptured’ from this Earth.
Though this word ‘rapture’ is nowhere to be found in the Christian Bible (or for that matter any historical Christian
writing period) it has not stopped these millions of believing in the 1830’s ‘vision’ of the young Scottish girl
Margaret Macdonald near death from illness, which was then sized upon by the founder of the Plymouth Brethren John
Darby, and then carried into mainstream prominence by the bank swindler and ex-convict Cyrus Ingerson Scofield who
promulgated the ‘vision’ by writing his own Bible which is still accepted today by these poor souls.
But in this World we live in today, where the lies have become the truth, it remains the sad fact that even though
we attempt to break the holds of falsehoods currently imprisoning these peoples minds, they remain as adamant as
ever to hold onto them….even as these lies are leading them to their own destruction.